Buch-Tipp: Airen – Strobo, ein Leben zwischen Techno, Drogen und Berufsalltag!





Techno ist Berlin und Berlin ist Techno. Man mag meinen, alles hat angefangen mit dem Tresor, der Loveparade und einer Handvoll Labels, die sich im Laufe der Zeit in Berlin vermehrt haben wie die sprichwörtlichen Ameisen. Spricht man heute von Berlin, denkt man vielmehr an Clubs wie Berghain, Bar25, Watergate und auch das neue Tresor macht immer noch von sich Reden. Aber was hat sich sonst noch alles in Berlin verändert? Und wie lebt es sich in einer Stadt, in der man beinahe jeden Tag vor den gleichen Fragen steht: Auf welche Party gehe ich heute? Und wie schaffe ich es morgen zur Arbeit?

Der Blogger Airen hat es sich zwei Jahre lang zur Aufgabe gemacht, genau dieses – sein Leben – festzuhalten und alles haargenau und ausgesprochen detailliert niederzuschreiben. Eine Zeit, in der sein Leben zwischen Wirtschaftsstudium und Gefängnis, zwischen Beratungsfirma und Darkroom doch nur zwei Konstanten kennt: Techno und Drogen. Airen beschreibt eindrucksvoll sämtliche Zustände in seinem Leben und nimmt den Leser mit auf eine kunterbunte Technoreise mit all ihren Höhen und Tiefen. Dabei steht Airen ewig vor der gleichen mühseligen Frage: Stehe ich nun auf Männer oder doch auf Frauen? Mit dem „Netten Fucker“ steigt er jedenfalls mehrmals auf dem Klo oder im Darkroom des Berliner Vorzeigeclubs Berghain ab. Und auch die Tatsache, dass es in Berlin oftmals Pariser an den Theken gibt, kann durchaus von Vorteil sein – was auch Airen später merken wird.

Das Buch ist eine Ode an die Berliner Feierszene, wie sie perfekter nicht sein könnte. Prädikat: absolut lesenswert, wenn man es verträgt.

Klappentext:

„Das Unerträgliche erträglich machen“, beschreibt er den Morgen, als er auf einer Afterhour mit drei Unbekannten zu sich kommt, „darum geht es doch im Leben.“ Airen hat fünf verschiedene Drogen im Blut, wird sich gleich mit Valium in den Schlaf zwingen und später gefühllosen Sex mit einer alten Bekannten haben. Im Laufe des Buches wird Airen zwei Mal verhaftet, sitzt elf Tage im Gefängnis, verkauft Drogen auf der Loveparade, nimmt beinahe am Berliner Firmenlauf teil, hat Sex mit Frauen, Männern, Prostituierten und Transsexuellen und arbeitet jeden Tag in einer Unternehmensberatung.


ruhrclubbing

Bei Fragen, Anregungen und Wünschen, einfach melden :-) Groovige Grüße!



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2 Responses

  1. Theo sagt:

    Ich hab das Buch bei ITunes als Hörbuch runtergeladen. Sehr empfehlenswert.

  1. 31. Juli 2011

    […] Airen am Ende seines Romans Strobo die Flucht nach Mexiko ergreift, um den Sumpf des Nachtlebens zu entgehen, macht er dies natürlich […]

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