Bald im Kino: „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ mit u. a. Ricardo Villalobos, Roman Flügel …

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Kaum Schnitte, keine inszenierten Einstellungen, nur eine einzige Kamera: Die auf der Berlinale 2017 vorgestellte Dokumentation der elektronischen Musikkultur von Romuald Karkamar ist schlicht, ehrlich, direkt – und für eine musikalische Verfilmung ungewöhnlich leise.

„Denk ich an Deutschland in der Nacht“ zeigt die Protagonisten wie Ata Macias, Ricardo Villalobos, Roman Flügel, Sonja Moonear und Move D/David Moufang, setzt sie dabei aber anders als gewohnt nicht in den Mittelpunkt des Geschehens. Dort ist Platz für die Kultur der elektronischen Musik insgesamt, also auch das Publikum und alles, was sich während einer Partynacht abspielt. Karkamar setzt seine Linie ebenso konsequent bei der musikalischen Untermalung fort und vertont das, was sich hinter den Kulissen abspielt: die Tonspur der DJs bzw. was sie gerade auf den Kopfhörern hören .

Hörens- und ganz sicher auch sehenswert. Ab Mai läuft „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ in den Kinos. Man darf gespannt sein.

Empfehlenswerte Links zum Film:

Mit der Doku knüpft Regisseur Romuald Karmakar an seine  „Club Land Trilogie“ an: Villalobos (2009), Between the Devil and the Wide Blue Sea (2005) und 196 bpm (2003).

Denk ich an Deutschland in der Nacht
Deutschland 2017
Regie: Romuald Karmakar
Mit: Ricardo Villalobos, Sonja Moonear, Ata, Roman Flügel, David Moufang


Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
Und meine heißen Tränen fließen …

Heinrich Heine Nachtgedanken


ruhrclubbing

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