Düsseldorf: Rheingold Saal auf dem Prüfstand




Nach der Großrazzia am vergangenen Wochenende soll der Düsseldorfer Club Rheingold Saal nun auf dem Prüfstand stehen, das berichtete die Rheinische Post. Das Rathaus erwarte zudem gespannt den Abschlussbericht der Polizeiaktion, um weiterer Vorgehensweisen für den Betrieb des Bahnhofs-Clubs zu beschließen.

Schon lang ranken sich Gerüchte darum, der Rheingold Saal sei nicht nur in der Szene beliebt, um Drogen zu konsumieren, vielmehr sei er einer der Hauptumschlagsplätze für synthetische Drogen in der Region.

„Wir werden danach sehr genau prüfen, ob der Betreiber die Voraussetzungen für eine Konzession erfüllt“, sagte ein Sprecher des Ordnungsamts dem Dienst RP Online. Wer letzten Endes der Betreiber ist, sei laut der Rheinischen Post zudem nicht wirklich einsichtig. Auch auf der Homepage gebe es keine genauen Angaben. Man vermutet, dass der Rheingod Saal-Chef sich nicht in Deutschland aufhalte.

Fest steht, dass ganz sicher ein Verfahren wegen Verstoßes gegen den Jugendschutz eingeleitet wird. Waren unter den Gästen am Samstagmorgen um 2 Uhr immerhin zehn Jugendliche.

„Die Konsumenten sehen nicht so elend aus wie die der so genannten harten Drogen, viele gehen noch einer geregelten Arbeit nach“, so der Chef des Rauschgiftkommissariats, Detlef Sostak gegenüber der RP. Dabei bedenke keiner die langfristigen Schäden: „Amphetamine schädigen das Hirn. Vielleicht haben wir in einigen Jahren schon 30-Jährige mit Demenz.“

[polldaddy poll=“3955844″]


ruhrclubbing

Bei Fragen, Anregungen und Wünschen, einfach melden :-) Groovige Grüße!



Schon gewusst?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

20 + 12 =

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.