Ein Denkmal ans Planet Bochum, „Bericht eines Ohrenzeugen“ und Sven Väth in den 90ern




Was man nicht alles bei seinen Streifzügen durchs Netz findet. Herrlich. Gerade erinnert man sich zurück an die wilden 90er Techno-Jahre in Bochum, blättert in den eigenen, zugegeben, doch ziemlich lückenhaften Gedächtnisseiten und fragt sich: „Sachma, gibbet da eigentlich noch Fotos von?“

Auch wenn so manch eine Seele es nicht glauben mag, schon damals war Bochum bestens bewandert, was elektronische Tanzmusik angeht. Ein Grund dafür war das Planet. Heute ist die Kultdisco leider längst abgerissen, was einem jedes Mal das Herz bluten lässt, wenn man diese erschütternde Leere sieht. Alles weg. Nur nicht die Erinnerung. Und der helfen die Initiatoren, die Logos Gruppe und Schirmherr Ralf Odermann, nun auf die Sprünge: Einfach mal auf die Internetpräsenz www.planet-bochum.de surfen.

Mit Liebe zum Detail wurde dem Planet Bochum ein Denkmal gesetzt. Etwas Wehmut mag beim In-Erinnerung-Schwelgen dann doch aufkommen. Ein Schmunzeln allerdings auch. Zum Beispiel wenn euch beim Blättern durch die Galerie auf einmal dieser junge Hüpfer hier „anschreit“:

Sven Väth im Planet Bochum an einem Donnerstag mit 1.400 Gästen.

1994: Sven Väth im Planet Bochum an einem Donnerstag mit 1.400 Gästen. (c) www.planet-bochum.de

Zwei Stunden vor dem obigen Total-Exzess, vermutlich zu Beginn seines Sets, sah das wohl noch so aus. Ganz lieb und gesittet. Süß, nicht? Auch die lässig qualmende Menge im Hintergrund.

(c) www.planet-bochum.de

(c) www.planet-bochum.de

Lesenswert ist ebenfalls der Bericht eines Ohrenzeugen vom 31. März 1995. Und was viele vermutlich – genau wie wir – bis heute noch nicht wussten: „Einmal fand im Planet gar eine Schlagerparty statt – und die war auch klasse!“ Man lernt nicht aus.


ruhrclubbing

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