Flash animiertes Denkmal ans tarm center Bochum




Das tarm center Bochum – eine Ära, die viele Generationen begleitete. Als am 30. Januar 1986 die ehrwürdigen Hallen an der Rombacher Hütte eröffnet wurden, hätten mit dieser erfolgreichen Disco-Geschichte wohl weder tarm-Oberhaupt Rüdiger Müller, noch Eventmanager Klaus Fröhlich gerechnet. AndeeJark hat sich die Mühe gemacht und dem tarm center Bochum ein Denkmal gesetzt.In beeindruckender Detailtreue hat er das tarm als Flash-Animation nachgebaut.

Ihr navigiert mit dem Löwen oben rechts: andeejark.de/tarm_center/tarm.htm

Außerdem findet ihr dort Fotos, Zeitungsausschnitte und vieles mehr. „Die Tarm Center Seite soll ausschließlich dem Privatvergnügen dienen, also allen Leuten, die sich gerne an eine schöne Zeit erinnern möchten.“ – schreibt AndeeJark auf seiner Seite. Vielen herzlichen Dank dafür. Ist toll geworden!

Ein Blick zurück: Es gab goldene Zeiten und kuriose Storys von mit Geld vollgepackten Schubkarren, die angeblich Wochenende für Wochenende heraus gekarrt wurden, exzessive Partys und noch mehr ausschweifende Privatvergnügen. So munkelt man. Und fest stand: Der Donnerstag war tarm-Tag. Hoch am Himmel leuchtete der tarm-Strahler den Partyjüngern dann bereits den Weg. Auf dem vollgeparkten Parkplatz angekommen, ging es zur langen Menschenschlange. Die reihte sich schon rauchenderweise vor dem Eingang und mündete bei den Türstehern rundum Schirmherrin Susi. Rein ins nächtliche Tanzvergnügen! Arbeiten am nächsten Tag? Egal. Axel servierte egal wann, die besten Mai-Tais, die einem schön brav am nächsten Tag Pfötchen geben sollten. Und während Spacekid und André Tanneberger in gewohnt fröhlicher Manier ihre Vinyls sortierten, flimmerte um Mitternacht die Lasershow über die mächtige Hauptbühne. Einzigartig war auch das Zusammenspiel mit der Regenwand. Dann wummerten tarm-Tracks wie „9 PM“, „Calling Earth“ oder „Belissima“ durch die brachialen Soundsysteme.

Der ein oder andere nahm es mit der Treppe zur Bühne zur späteren Stunde auch nicht mehr so genau. Manch einer soll aus einer sogar zwei gemacht und sich dummerweise für die falsche entschieden haben. Und wo früher Frank Papke in seinem Schlagerclub sein Unwesen trieb, gab später DJ Bademeister an den Playern und vor allem am Micro alles – also wirklich alles. Immer am Mann: das Handtuch. Das hätten einige auch im Außenbereich gebrauchen können: Wer als erster im Jahr den Pool einweihte, bekam eine Flasche Sekt. Aber selbst ohne Gratis-Suff erfreute sich der Sprung ins kühle Nass großer Beliebtheit. Und während die Partygarde am Freitag kurze Zeit zum Durchatmen hatte und die Füße von den Tanz- und Schaffel-Strapazen erholte – vorausgesetzt es gab keine Sonderveranstaltung – , machte man sich am Samstag erneut auf den Weg Richtung Rombacher Hütte. Wer sich zu den auserwählten Gästen und Freunden des Hauses zählen konnte, durfte sich oft über eine goldene Einladung freuen. Dann gab es im Restaurant kulinarische Köstlichkeiten vom Buffet und im Sommer gerne vom Grill. Ja, das tarm – das waren noch Zeiten. Unvergessene Geschichten, die jeder für sich selbst in seinen Erinnerungen hält. Geschichten, die in den altehrwürdigen Mauern geschrieben wurden, die diese stillschweigend in sich tragen. Könnten sie reden, würden sie von schillernden Momenten, netten Menschen und wundervollen Nächten erzählen – und sicher das ein oder andere Geheimnis doch besser für sich behalten.

 

Diese Schilderung entspringen dem persönlichen Erinnerungen des Autors.

Bild: Screenshot andeejark.de/tarm_center/tarm.htm


ruhrclubbing

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