Hunter S. Thompson: Der Fluch des Lono – Erstmalig in deutscher Auflage




Wer kennt ihn nicht? Den Kultroman  „Fear and Loathing in Las Vegas“ von Hunter S. Thompson. Unantastbar sind bis heute Zitate wie „Wir hatten zwei Beutel Gras, fünfundsiebzig Kügelchen Meskalin, fünf Löschblattbögen extrastarkes Acid, einen Salzstreuer halbvoll mit Kokain und ein ganzes Spektrum vielfarbiger Upper, Downer, Heuler, Lacher … sowie einen Liter Tequila, eine Flasche Rum, eine Kiste Bier, einen halben Liter unverdünnten Ether und zwei Dutzend Poppers… Nicht, dass wir das ganze Zeug für den Trip wirklich brauchten, aber wenn man sich einmal darauf einläßt, eine ernsthafte Drogen-Sammlung anzulegen, neigt man eben dazu, extrem zu werden.“

Ein weiterer, wenn auch weniger bekannter Roman des amerikanischen Autoren ist „Der Fluch des Lono“, erstmalig im Jahr 1983 erschienen. Allerdings nur in englischer Sprache. Jetzt erscheint Hunter S. Thompsons rauschhaftes Hawaii-Epos erstmals in deutscher Sprache. Wie Ihr Euch sicherlich denken könnt, ist auch dieser Roman gespickt mit etlichen Eskalationen, Ausnahmezuständen, kunterbunten Trips und nicht enden wollenden Rauschzuständen. Prädikat: amüsante Lektüre, lesenswert.

Über das Buch:

Im Auftrag des Magazins Running fliegt Hunter S. Thompson nach Hawaii, um über den Honolulu-Marathon zu berichten. Auf Hawaii begegnet Thompson zunächst jeder Menge schräger Gestalten und ist vor allem mit dem Beschaffen von Rauschmitteln  beschäftigt. Den Marathon erlebt er auf die ihm eigene Art. Ausgestattet mit tragbaren Fernsehern, Strandschirmen, kistenweise Bier und Whiskey, lauter Musik und bedröhnten Frauen kampiert Thompson an der Laufstrecke – was seiner entlarvenden Analyse des Marathon-Rummels keinen Abbruch tut.
Danach nimmt das Chaos unweigerlich seinen Lauf. Als Hawaii von Hurrikanen und Riesenwellen heimgesucht wird, sitzt Thompson auf der Insel fest. Unter dem Einfluss von Margaritas und Marihuana überwindet er sein anfängliches Gefühl der Entfremdung und gerät mehr und mehr in den Bann Hawaiis. Im halluzinogenen Rausch baut er Bomben, macht das idyllische Städtchen Kona unsicher und begibt sich auf LSD-getränkte Tauchtrips. Als es ihm schließlich gelingt, einen Riesenmarlin zu fangen, behauptet Thompson, die Reinkarnation des hawaiianischen Gottes Lono zu sein. Die Bevölkerung ist empört, und er wir zum meistgesuchten Mann der Insel. Bei all dem Wahnsinn bewahrt Thompson seine journalistische Meisterschaft und zeichnet ein faszinierendes Bild Hawaiis.


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