Juicy Beats 2014: Ein Sommermärchen in Dortmund – War das geil! Unser Nachbericht mit Video.

sommer open air spontan


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Sonne strahlt auf die blanke Haut. Heiß ist es. Angenehm heiß. Keine einzige Wolke ziert den Himmel. Es ist so einfach, einfach wunderbar. Dann passiert es: Musik erklingt. Der dumpfe Bass schallt durch die weiten Wiesen. Härchen stellen sich auf. Gänsehaut! Juicy Beats 2014, du warst geil!

Juicy Beats 2014Treffender kann man das am gestrigen Samstag stattgefundene Juicy Beats Festival schlichtweg nicht beschreiben. Das größte Independent Festival in NRW zeigte sich von seiner besten Seite. Und das war nicht nur dem erstklassigen Wetter zu danken. Allen miesen Wettervorhersagen zum Trotz zeigte sich Petrus nämlich gnädig mit den 30.000 Feierwütigen. Und die haben es offenbar geahnt. War das Juicy Beats in diesem Jahr schließlich erstmalig schon im Vorverkauf ausverkauft.

Juicy Beats 2014: 100 DJs, 40 Bands, 14 Floors und sechs Bühnen

Kein Wunder eigentlich, dass die Tickets so schnell vergriffen waren. Gibt es doch kaum ein anderes Festival in NRW – vor allem eines in dieser Größenordnung -, das so viele wunderbare Freiluft-Eigenschaften vereint: Durch seine weiten Flächen verteilen sich selbst 30.000 Besucher so gut im Westfalenpark, dass nie diese unangenehme Enge aufkommt, es ist durch seine vielen kleinen Nischen, Wäldchen und Ecken urgemütlich und vermittelt auf seine Art und Weise dieses geniale Woodstock-Juicy Beats 2014: So war's!Feeling. Leute liegen auf der grünen Wiese, rauchend, trinkend und quatschend, ein Hauch von Gras zieht durch die Luft, zeitgleich sieht man hinter dem seichten Hügel um die Ecke Arme in die Höhe schnellen, tanzende glückliche Menschen, „Lovy,Peace & Harmony“, verliebte Pärchen schlendern durch die vielen Stände, lachend und vertraut. Herrlich.

Alle Farben – ein Openair-Sommermärchen.

Aber genug der Träumerei, kommen wir zu den Acts. Wen hatten wir zu Gast beim Juicy Beats 2014? Alle Farben – ohne Frage – das Highlight, und für ein Openair ohnehin brillant, aber auch Boyz Noise, einer der Headliner, konnte überzeugen. Viel charmanter wie die großen Bühnen sind jedoch immer noch die Kleinen. Und davon gab es auch in diesem Jahr wieder einige. Allen voran war der Mad Club/ Kommune44 für Fans elektronischer Tanzmusik die beste Anlaufstelle: Ben Anders, Disha, Mahan und Co. sorgten für pure Euphorie und Gänsehautmomente. Die Anlage, top! Richtig gerockt hat auch der „Kitt Ball“-Floor mit u.a. Tube & Berger und Juliet Sikora. Umrundet mit mächtigen Palmen und einem ebenfalls erstklassigen Soundsystem kam eine Atmosphäre wie auf Ibiza auf. Danke.

Hier mal ein kleines Amateurvideo. Nächstes Jahr wird’s besser. Ehrenwort.

Juicy Beats 2014: So war's!

Und wer der elektronischen Tanzmusik nicht so zugeschrieben war, konnte sich wie gewohnt auf einem der zig anderen Floors bei Reggae, HipHop und anderen Klängen austoben. Es gab Poetry Slam und ja, als Gegensatz für richtig harte Gemüter sogar einen Hardcoor-Floor. Wie immer also ein kunterbunter Klingklang-Obstsalat bei einem wunderschönen Tag. Es hat Spaß gemacht. Bis zum nächsten Jahr. Dann sogar an zwei Tagen. Yeah!

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