Michael Bowe gehört nicht zu jenen Künstlern, die sich hinter dem Mischpult und ihrer Musik verstecken. Sein freundliches und überaus sympathisches Wesen verlangt vielmehr nach dem engen Blickkontakt mit dem Publikum und einem ehrlichen Lächeln aus der Menge –Clubbing auf Augenhöhe.
So nah wie seinem Publikum, ist er dennoch nur einer: seiner ganz besonderen Leidenschaft, die leidenschaftlicher nicht sein kann, die der elektronischen Musik.
Mit ungeheurer Persönlichkeit vermittelt er ganz bewusst oder gar unbewusst, jedem Individuum, ob Musikkenner-, konsumenten oder Branchenfremdem die Einzigartigkeit der elektronischen Musik. Die so neutral, tolerant, eindringlich, aber unaufdringlich direkt ins Herz und Blut des Hörers geht. Michael Bowe spielt nicht nur elektronische Musik, er glaubt an sie. Nichts hat ihn bisher mehr berührt als die elektronischen Klänge der Synthesizer, die sphärische Flächen und treibenden Kicks. Das tiefe Wummern der Bässe, welches in gnadenloser Monotonie und Einfühlsamkeit Eins wird mit der kristallinen Oberfläche der Sounds.
Ein einfacher Algorithmus wird zu Musik, die fühlt und Platz zum Fühlen gibt. In jeder Stimmung, in jeder Situation. Hier kann jeder er Selbst sein, seinen eigenen Kosmos in und um die Musik bauen. Ekstase, Freudenrausch oder Lethargie, das ist hier jedem Selbst überlassen. Sein Set begleitet die Party Crowd gefühlvoll durch die Nacht. Deepe groovige Loops verwandeln sich unerwartet zu funktionellen Technobeats. Er beherrscht die sentimentalen Stilwechsel, die die Tanzfläche elektrisieren.
Michael Bowe nutzt die Kraft der elektronischen Musik für sich, aber besonders für die Anderen. Da draussen, im Club, in der Lounge oder auch allein zuhause. Er will mitreissen, aber auch – und das ist seine Mission- verstehen lassen, was Musik bedeutet und bewegen kann. Nämlich Eure Seele, Euer Denken und Euer Leben!






