SzeneNews — 16. Juni 2011 at 16:43

Remind the love: Gedenktag zur Loveparade-Tragödie wird von Duisburger Szene unterstützt

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Zwei Tage vor dem eigentlich Gedenktag der Loveparade-Tragödie werden unter dem Motto “Remind The Love” zahlreiche Duisburger Bars und Clubs der vielen verstorbenen und überlebenden Opfern der Katastrophe gedenken. Alle teilnehmenden Lokalitäten werden sich an diesem Tag an dem Musikgeschmack der Opfer orierentieren und vorzugsweise elektronische Musik spielen.

Buttons, deren Erlös als Beitrag in die Finanzierung weiterer Hinterbliebenen- und Opfertreffen einfliessen wird, können erworben werden. Bis jetzt sind folgende Lokale dabei:

Cafe Movies, Havana, Goldengrün, Cafe Graefen, Cafe Museum, Djäzz, BaBaSu, Finkenkrug, Bürgerhof, Fährmann, Bolero, Ostende und Steinbruch. In Planung zudem noch: Hundertmeister und Webster.

Interessierte Veranstalter können sich beim Initiator Opferverein Massenpanik-Selbsthilfe e.v. via Email an info@massenpanik-selbsthilfe.de melden.

Am 23. Juli wird es zudem eine meditative Perfomance in Gedenken der verstorbenen und überlebenden Opfer im Unglückstunnel geben. Dort werden via Video-Projektion Ausschnitte aus dem Konzert zum Gedenken der Opfer in der Salvatorkirche und auch Texte gezeigt.

>>Hier könnt Ihr den Song zu Remind The Love anhören<<

Zum Downloaden einfach rechte Maustaste, “Ziel oder Link speichern unter” klicken!

Weiter Infos findet Ihr unter:
massenpanik-selbsthilfe.de

Dein Kommentar?

10 Comments

  1. Was genau soll “Erinnere die Liebe” bedeuten?!

  2. Leider ergibt der Slogan absolut keinen Sinn. Ist vielleicht “remember the love [parade]” gemeint?

  3. Der Name ist absoluter Schwachsinn – kann bei euch denn niemand richtig englisch?

  4. Was heißt denn hier bei Euch? Wir haben nur darüber geschrieben, das Motto haben sich die Initiatioren massenpanik-selbsthilfe.de ausgedacht.

  5. Offenbar können auch die Schreiber kein Englisch – Das ist ne Aufforderung:
    Bringe die Liebe in Erinnerung!

  6. Hallo,

    hier ist einer der Initiatoren der Veranstaltung. Der Titel der Veranstltung “Remind the Love” ist vielleicht wirklich missverständlich.

    Ermahne/Erinnere die liebe…
    Man könnte den Satz vielleicht weiterführen… an Duiburg. Also eine Mahnung an die Liebe… Erschließt sich wohl leider nicht sofort.

  7. Erschließt sich auch nach Stunden oder Tagen noch nicht – ist grammatikalischer Unfug, egal wie man es hindrehen und erklären will. Sorry, wenn ich das so sage, ist aber leider wahr

  8. Ich finde diese Nachfragen, was der Aufruf, der Anstoß, die Empfehlung “Remind the love” bedeuten soll, etwas überraschend.
    Den Gedanken als solchen finde ich wunderbar – und übrigens praktiziert das gerade Norwegen (im kleinen wie im Großen):
    Man mahnt sich besonnen zu bleiben, sich zu stützen, sich dem Hass zu verweigern.
    Sogar Frau Merkels offizielle Verlautbarung zu dieser Tragödie enthält: “Es haißt, Hass sei ein Motiv gewesen (…) Wir alle, die wir an die Freiheit, den Respekt und das friedliche Zusammenleben glauben, wir alle müssen diesem Hass entgegentreten.”
    Ich finde, man sollte bemüht sein, jedem Menschen in Liebe entgegenzutreten (ich weiß, hört sich “Geschwollen” an, ist aber so!), jedem, auch dem erbärmlichsten.
    Es gibt einen (oder mehrere) Grund/Gründe für sein Versagen, seine Erbärmkeit, seine Kriminalität. Ein solcher Mensch führt kein gutes Leben – weder für sich noch für andere. (Das hat nichts damit zu tun, dass wir Gerechtigkeit möchten und dass Menschen zur Verantwortung gezogen werden, wenn sie diese nicht selbst von sich uas übernehmen!)
    Das steht für mich hinter diesem Slogan: erinnere dich, mach dir bewusst, dass du – als Basis von allem – nur mit Liebe weiterkommst, bestehen kannst.
    (Und da ist es mir völlig egal, ob dieses “Motto” grammatikalisch in Ordnung ist oder nicht!!!)

  9. Ich finde es albern sich über einen Namen aufzuregen, wo doch der Sinn im Hauptfokus liegen sollte.

  10. Pingback: Blog einer betroffenen

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