Review: Time Warp 2012




Am 31. März war es wieder so weit: Über 15 000 Besucher aus ganz Europa feierten den Start in die Festivalsaison. ruhrclubbing war dabei.

Los ging es direkt um 22:00 Uhr mit einem Highlight für uns: John Digweed, Superstar-DJ auf England wusste mit seinem eigenen Mix aus Progressive House zu überzeugen. Auch die Deko hat uns positiv überrascht: Der gesamte Floor 2 war wie eine Art Höhle designt, und sorgte für erstaunte Augen bei den Besuchern.

Danach war es Zeit für Marcel Dettmann und Ben Klock auf Floor 1. Gerade ersterer hat uns wieder sehr überzeugt, ein Mix aus Klassikern und frischen Technotracks sorgte für Jubelstimmung. Ben Klock danach war nicht minder gut, allerdings hatte er etwas das Tempo rausgenommen, wahrscheinlich auch um den Stimmungsbogen zu Chris Liebing nicht zu überstrapazieren. Auch auf Floor 1 war die Deko super, hier hatten die Dekoartisten und VJs ganze Arbeit geleistet, eine perfekt für die 3D-Körper programmierte Videoshow brachte auch hier „Clubfeeling beim Großrave“. 🙂

Chris Liebing lieferte dann ein solides Set ab wie von ihm gewohnt – übrigens im aktuellen CLR Podcast zum nachhören. Carl Cox machte uns dann auch Spaß: Bei ihm weiß man vorher nicht was einem für ein Sound erwartet. Diesmal war es technoider, manchmal geht sein Sound ja auch sehr Richtung Ibiza-Electrohouse.

Nach Adam Beyer, welcher auch gewohnt gut war, sind wir dann rüber zu Floor 3. Hier spielte Technolegende Kevin Saunderson. Sein Set war auch wieder relativ technoid, wahrscheinlich das härteste für den Floor, welcher ansonsten mit Größen wie Loco Dice oder Marco Carola überzeugte.

Bis 14:00 Uhr wurde dann noch auf Floor 2 bei Richie Hawtin und Floor 3 mit Paco Osuna weitergefeiert. Uns verließen die Kräfte schon etwas früher aber wir sind sicher, dass die gute Stimmung auch bis zum Ende nicht abließ.


ruhrclubbing

Bei Fragen, Anregungen und Wünschen, einfach melden :-) Groovige Grüße!



Schon gewusst?

1 Response

  1. Miriam sagt:

    Leider gab es auch wenige negative Seiten. Musik und Licht großartig, keine Frage. Aber Preise neben der nicht günstigen Eintrittskarte sehr hoch, Lockerbox für sieben Euro, Nudeln für sieben Euro (dabei noch zwei Euro (!) Pfand für den Pappteller) sind schon ordentlich. Auf die Plastikbecher 1Euro Pfand, nur abzugeben mit entsprechendem Zettel…Alles in allem dürfte der normale Durchschnittsraver mit 100Euro inklusive Anfahrt nicht mehr hinkommen.
    Dazu Durchgänge unglaublich schlecht organisiert, Verstopfungsgefahr an jeder Ecke, Aussagen der Ordner wie „wenn wir die eine Tür mehr auf machen hat das auch keinen Effekt“ sind eher überflüssig *g*… das Ganze hat dazu geführt, dass wir uns nur auf Floor 1 und 2 aufgehalten haben und in die anderen kleineren nichtmal mehr reinkamen zwischenzeitlich.

    Soo, das war es von mir zu meckern…als Fazit würde ich wegen dem verdammt guten Line Up und der gut durchdachten „Show“ aber jederzeit wieder hin…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

10 + sechs =

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.