Das war: Unter den Tribünen 2011 – Ausverkauftes Haus und ein Beinbruch!




12.600 Feierwütige pilgerten am vergangenen Wochenende, dem 9. Juli 2011, zum Auftakt des Festivals Unter den Tribünen in den Dortmunder Signal Iduna Park. Dort, wo sonst die Borussen ihren Pokalsieg feiern, taten in dieser Nacht bei ausverkauften Haus zahlreiche Besucher selbiges, und zwar zu regionalen, nationalen und Internationalen Stars der Szene. Unglaublich: Die letzten Karten an der Abendkasse wurden bereits bis 23.30 Uhr verkauft, danach konnte rund 5.000 weiteren Besuchern kein Einlass mehr gewährt werden.

Und obwohl das Großevent friedlich vonstatten ging, hatte das Deutsche Rote Kreuz und die Dortmunder Polizei alle Hände voll zu tun. Ein angetrunkener Besucher drang in den abgesperrten Bereich der Süd-Tribüne ein und klemmte sich ein Bein. Der 22-Jährige musste mit einem Schweißbrenner befreit werden und kam mit einem vergleichsweise harmlosen Beinbruch in das Krankenhaus. Davon bekamen die anderen Gäste glücklicherweise nichts mit. Das Fazit von Veranstalter Michael Lohrmann ist trotz dieses Zwischenfalls grundsätzlich positiv.

„Natürlich sind wir mit dem Besuch der Veranstaltung sehr zufrieden – die Idee, den Signal Iduna Park mit verschiedenen musikalischen Floors in einen großen Party-Bereich zu verwandeln, ist sehr gut angenommen worden. Leider mussten wir im Laufe der Veranstaltung aber zur Kenntnis nehmen, dass sich die Besucher zeitweise ungleichmäßig im Stadion verteilten. Das hatte zur Folge, dass einige Floors, an denen wir aufgrund des Programms einen hohen Zulauf erwartet haben, eher leer waren, andere waren wiederum sehr voll. So konnten wir unseren Gästen zwischen 0.45 Uhr und 01.30 Uhr auf der West-Tribüne nur in Schüben Einlass gewähren, was bei einigen Besuchern verständlicherweise für Unmut gesorgt hat. Aus Gründen der Sicherheit war diese temporäre Maßnahme jedoch angebracht, und die Tatsache, dass keine Person zu Schaden gekommen ist, dient als Beleg dafür, dass die getroffene Entscheidung richtig war. Der andere Hot-Spot des Stadions befand sich erwartungsgemäß unter der Süd-Tribüne. Hier gab es einen breiten Ein- und Ausgang mit einem installierten Scanner-System, das aus Sicherheitsgründen den Personenzu- und abgang zählte. Deswegen sollten die anderen beiden zur Verfügung stehenden Treppen nicht als Ausgang genutzt werden – das hätte die Zahlen verfälscht, weil ja nur noch der Zulauf registriert worden wäre, aber nicht mehr der Ablauf. Im Laufe der Veranstaltung haben wir aber erkannt, dass diese Sicherheitsmaßnahme vor Ort nur schwer vermittelbar ist und im Gegenteil eher Probleme bereitet, weswegen wir den Besuchern ab 1 Uhr auch den Ausgang über die anderen Treppen gestattet haben.

Unser Fazit für die erste Auflage von „Unter den Tribünen“ ist trotz der festgestellten Problemstellungen positiv, auch weil in Situationen, wo nicht alles nach Plan lief, die richtigen Entscheidungen getroffen wurden und keine Person zu Schaden kam. Die Veranstaltung war mit zwei gemeldeten Körperverletzungen überdies sehr friedlich, was man nicht als selbstverständlich erachten muss, wenn unterschiedlichste Zielgruppen zusammenkommen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen werden wir mit allen beteiligten Ämtern, der Event-Abteilung von Borussia Dortmund und weiteren Verantwortlichen in die Planung für das nächste Jahr gehen – für den Moment möchten wir allen Besuchern für den großen Zuspruch danken.


ruhrclubbing

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