Rottstraße im Aufschwung, eine neue Heimat für Kultur und Szene in Bochum!




Die Bochumer Rottstraße. Damals brillierte sie ausschließlich im Zwielicht diverser Tabledance-Bars. Kein Wunder. Befindet sich doch auch die „Gurke“, das in Bochum so genannte Rotlichtmilieu nur einige Gehminuten entfernt. Heute ist die Rottstraße mehr als nur schillernder Teil Bochums. Bereits seit einigen Jahren avanciert die Meile zum neuen Treffpunkt für Kulturbegeisterte und Szeneaktivisten.

Betritt man die Rottstraße über die Ecken des Haus Eden wird man unmittelbar überflutet von Reizen. Nicht von solchen, die einen locken, aber von eben diesen, die neugierig machen. Verfallen lässt das ehemalige Gasthaus erahnen, was es damals war. Heute geschmückt von Plakaten, Fylern und Infos anstehender Partys leitet es den Weg in die neue Rottstraße.

ROTTSTR5-Theater

Das ROTTSTR5-Theater macht den Anfang direkt auf der linken Seite. Das urbane, freie Theater ist seit seiner Gründung in 2009 Werkstatt und Atelier, Ausstellungsraum und Galerie für Malerei sowie Photographie.

R15

Geht man einige Meter weiter die Straße hinab trifft man auf historische Fenster, jedes verziert mit dem Schlegel-Logo, willkommen am R15. Klanginstallationen, Vernissagen und Lesungen haben hier einen neuen Platz inmitten eines atmosphärisch geschaffenen Raums gefunden, der sich irgendwo zwischen den 50er Jahren und vergangener Industriekultur ansiedelt. Inhaber Martin Zöpel, selbst gelernter Koch, serviert nebenher vegetarische Leckereien aus der Region.

Absinth

Das Bochumer Urgestein unter den Kneipen ist ohne Frage das Absinth, einige Meter weiter unten auf der rechten Seite der Rottstraße gelegen. Bereits der schmucke Biergarten im Eingangsbereich verspricht eine nette Atmosphäre, die sich auch im Inneren wie ein roter Faden durch den Laden zieht. Angenehme Gäste, sympathischer Service, eine gute Küche und obendrein über 50 verschiedene Sorten Absinth – na, denn: Prost!

ClubCafé ruhrclubbing

Ja, und dann gibt es da noch das erst kürzlich neu eröffnete ClubCafé ruhrclubbing, das unseren treuen Lesern bereits Begriff sein sollte. Das Café, das sich eher als Bar für elektronische Musik versteht, bildet das Schlusslicht der kulturellen Straßenformation. Im stilechten 70er Jahre Ambiente gibt es Open Decks für DJs, Leckeres aus der Ruhrgebietsküche, einen Kicker, diverse Gesellschaftsspiele, jeden zweiten Mittwoch im Monat das Techno Quiz – ach ja, und im Frühjahr übrigens auch einen Biergarten.

Und wer nun immer noch nicht genug hat von dem Viertel unterhalb des Bermuda3ecks, der darf gerne einen Abstecher nach links in die Annastraße machen. Dort befindet sich das Haus Lotz, das Haus der guten Biere. Und was man da unbedingt mal trinken sollte, bedarf an dieser Stelle wohl keiner weiteren Erwähnung. Unser Hinweis: Es ist blond, sieht verdammt gut aus und prickelt in der Seele. Zwinker und zum Wohle. Auf die neue Rottstraße!


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ruhrclubbing

Bei Fragen, Anregungen und Wünschen, einfach melden :-) Groovige Grüße!



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