Sperrstunde in Dortmund auf 6 Uhr verschoben




Die Sperrstunde in Dortmund wirft noch immer ein großes Fragezeichen auf. Wieso müssen die Clubs und Diskos von 5 bis 6 Uhr die Pforten schließen, wo andere Ruhrgebietsstädte wie Essen oder Bochum getrost durchfeiern können? Nun lud Oberbürgermeister Ulrich Sierau zu einem “Runden Tisch”, an dem neben Clubbesitzern, Barbetreibern und Presse, auch Vertreter der Stadt wie die Chefs von Ordnungsamt, Polizei und die Wirtschaftsförderung teilnahmen.

Die Protagonisten des Nachtlebens sehen die Sperrstunde eher als problematisch. Nicht nur, weil sie ihre Läden in der Zeit zwischen 5 und 6 Uhr schließen müssen. Schafft man immerhin kein gutes Straßenbild, wenn morgens um 5 Uhr betrunkene und noch feierwütige Gäste auf die Straße gesetzt werden, und im schlimmsten Fall dort ihr Unwesen treiben. Die Jungs vom Dortmunder Blog Et Voilà nahmen ebenfalls am runden Tisch Platz. Demnach soll die Stadt die Sperrstunde mit folgenden Worten gerechtfertigt haben: „Zum Schutze der Jugend und zur Prävention des übermäßigen Alkoholkonsums, soll  die Sperrstunde  verhindern, dass 24 Stunden durchgesoffen werden kann. Zusätzlich wäre es Oma Ridel und Onkel Albert morgens um 10 Uhr auf dem Weg zu Kirche nicht zuzumuten den ganzen Schnapsleichen zu begegnen und noch am besten angepöbelt zu werden!“

Man habe sich nun darauf geeinigt, die Sperrstunde auf die Zeit von 6 bis 8 Uhr zu verlegen. Dabei stellt sich allerdings die Frage: Was macht den Unterschied zu einer Sperrstunde von 5 bis 6 Uhr?

Quelle: et-voila.de

ruhrclubbing

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1 Response

  1. 18. März 2011

    […] auch wenn der Sperrstundenbeginn nun auf 6 Uhr verlegt wurde (ruhrclubbing berichtete), müssen die Clubs dennoch bis 8 Uhr geschlossen bleiben. Partys, die gerne auch mal bis in den […]

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